Fotografieren ist wie schreiben mit Licht,
wie musizieren mit Farbtönen,
wie malen mit Zeit
und sehen mit Liebe. Almut Adler
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Samstag, 23. August 2014

Die Zaunwinde






Die Zaunwinde.....lässt man die walten und schalten wie sie will so wird man ihrer nicht mehr so schnell Herr. Ich habe ein paar Plätze wo sie wachsen darf und an den anderen Stellen wird sie gnadenlos entfernt ;) 

Über die Zaunwinde habe ich mir vor längerer Zeit schon Gedanken gemacht und ein paar Zeilen niedergeschrieben.....die ich euch heute gerne zeigen möchte.


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"UMZINGELT"

Eine ist 'ne ganz geschwinde
sie nennt sich einfach....die Zaunwinde
so ist sie ja schön anzusehen
die weißen Blüten ihr gut stehen.

Aber wird man ihr nicht Herr
kann sie werden schnell zum "Gscherr"
sie überwuchert alles....ohne Rücksicht auf Verluste
ausgehen tut ihr scheinbar nie die Puste.

Ob Bäume, Zäune oder Wände
sie umschlingt alles....ohne Ende
selbst vor der Rose macht sie nicht halt
und erwürgt fast deren edle Gestalt.

Aber auch sie hat ein Recht
zum Wachsen....in der Welt, der Weiten
und eins bin ich mir sicher
nächstes Jahr werde ich sie leiten.

Eva Leitgeb






Montag, 6. Februar 2012

Über das Älterwerden...

Das große Glück, noch klein zu sein,
sieht mancher Mensch als Kind nicht ein
und möchte, dass er ungefähr
so 16 oder 17 wär'.

Doch schon mit 18 denkt er: "Halt!
Wer über 20 ist, ist alt."
Warum? Die 20 sind vergnüglich -
auch sind die 30 noch vorzüglich.

Zwar in den 40 - welche Wende -
da gilt die 50 fast als Ende.
Doch in den 50, peu à peu,
schraubt man das Ende in die Höh'!

Die 60 scheinen noch passabel
und erst die 70 miserabel.
Mit 70 aber hofft man still:
"Ich schaff' die 80, so Gott will."

Wer dann die 80 biblisch überlebt,
zielsicher auf die 90 strebt.
Dort angelangt, sucht er geschwind
nach Freunden, die noch älter sind.

Doch hat die Mitte 90 man erreicht
- die Jahre, wo einen nichts mehr wundert -,
denkt man mitunter: "Na - vielleicht
schaffst du mit Gottes Hilfe auch die 100!"



Autor: Wilhelm Busch



Guten Start in die Neue Woche
wünsche ich euch.

Dienstag, 6. Dezember 2011

DER NIKOLAUS

Die Kinder sind jetzt alle artig
und denken sich Gedichte aus.
Das ist jetzt besonders wichtig
den es kommt der Nikolaus.

Er geht von Haus' zu Haus'
sucht sich die braven Kinder aus.
Nüsse, Äpfel, Mandarinen
sind dann in dem Säckchen drinnen.

Nur manches mal, oh Schreck, oh Graus
kommt nicht nur der Nikolaus.
Dann ist der Krampus in der Stube
und ängstlich ist der kleine Bube.

©Eva Leitgeb



Liebe Grüße und einen braven Nikolaus 
wünscht euch Eva

Montag, 21. November 2011

EINSTIMMUNG ZUM ADPFENT...ääh...ADVENT :-)

ADPFENT (Schüleraufsatz)

Der Adpfent ist die schönste Zeit im Winter. Die meistn haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber.
Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und mit K. Drei Wochen vorm Christkindl stellt der Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen dabei helfen. Viele Krippen sind fad, unsere aber nicht, weil wir haben mords tolle Figuren drin.

Ich habe einmal den Josef und das Christkindl aufn Ofen gstellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist ganz schwarz wordn und den Josef hats zrissen. Ein Haxn von ihm ist bis in den Keksteig geflogen und es war kein schöner Anblick.
Meine Mama hat ma a Fotzn gegeben und gesagt, dass net amal de Heiligen vor meiner Blödheit sicher san. Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut des net guat aus.

Aber ich habe Gottseidank viele andere Figuren und der Josef ist jetzt der Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der als einziger so klan ist, dass er in den Futtertrog paßt. Da hat aber meine Mama gesagt, da Asterix is koa Christkindl, da is des schwarze Christkindl noch gescheiter. Es ist zwar verbrannt, aber immerhin a Christkindl.
Hinterm Christkindl stehen 2 Oxn, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier.
Weil dass de Oxn und der Esel net so allein san.

Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Adpfent beim Putzen abigefallen und er war dodal hin.
Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz. Normal haben die heiligen Könige eine Haufen Zeug fürs Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Püree.
Von den unseren hat einer stattn Gold a Kaugummipapierl dabei, das glänzt a so schön. Der andere hat a Malboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Malboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat a Pistole dabei.
Des is zwar kein Geschenk fürs Christkindl, aber er kann es vorm Saurier beschützen.
Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger Engel. Dem Engel fehlt ein Fuß, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.

Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Flaschen Gösser für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lurgt hinterm Baum eine Sau als Ersatzwolf hervor.

Mehr steht in unserer Krippe nicht. Aber das reicht voll.
Am Abend schalten wir die Lampen ein und dann erst ist unsere Krippe richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Adpfent.. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu fad.
Mein Opa hat mir ein Lied vom Adpfent gelernt, das geht so:
"Adpfent, Adpfent, da Obstler brennt. Erst saufst oan, daun zwoa, drei oder vier, daun hauts´de mit da Birn´auf Tür!"
Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf (der Papa singts aber auch oiwei!).

Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und so geht das Jahr dahin. Aber eins ist gwiss: Der Adpfent kommt bestimmt!